Auch das Gehirn profitiert vom Sport

Das Gehirn galt lange Zeit als ein Gewebe, das durch körperliche Aktivität kaum beeinflussbar ist. Dass Sport auch gegen Demenz und Depressionen hilft, ist eine relativ neue Erkenntnis. Laut Studien senkt schon ein täglicher 15-minütiger Spaziergang das Risiko, an Alzheimer zu erkranken um 30 bis 40 Prozent. Verantwortlich für den positiven Effekt auf das Gehirn ist ebenfalls ein Botenstoff aus dem Muskel: der sogenannte Brain Derived Neurotropic Factor (BDNF). BDNF verhindert den Ab- und fördert den Aufbau von Nervenzellen und stimuliert die Ausbildung neuer Verbindungen zwischen Nervenzellen, den sogenannten Synapsen. Interessant dabei: Menschen mit Depressionen oder Alzheimer-Demenz haben geringere BDNF-Spiegel als gesunde Probanden. Durch regelmäßige Bewegung können Sie ihre BDNF-Produktion steigern.



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